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Mittwoch, 14. November 2012

Stalkerin


Feige Fotze so wie Beate Kruse oder Adele Schieferdecker. Namen. Und der Wunsch ist, dass jemand kommt, an ihr riecht und dass er oder sie, Mann oder Frau egal, entzückt ausruft, ah che bella figa! Die soll für immer mein sein! - Damit ich sie für immer vergessen kann und mit ihr den nicht schönen Namen, den ich ihr gegeben habe zum Schluss.  

Nach ihrem Übergriff von gestern Abend, mit dem sie meinte kommentieren zu müssen, was mir gefällt, weil es ihr nicht gefallen hat. Einmischerin in mein Leben. Hör auf, meine Google-Konten und meinen Rechner zu manipulieren! Verschwinde! 

Italienisch fica oder figa = die Feige (Frucht), die Fotze etc.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Halloween Parade


Kaufe nicht mehrere Tüten Haribo Colorado. Werde nicht an die Tür gehen, um sie zu verteilen, wenn die Halloween-Kinder läuten. Habe gerade mal wieder mit meinem eigenen Gespenst zu tun. Das muss sich nicht das Gesicht anmalen, um auf sich aufmerksam zu machen. Es zieht sich nicht zurück nach zweimal Klingeln. Es weiß so gut wie ich, dass es eine Dummheit von mir und ein Irrtum von uns beiden war und ein gemeinsames Missgeschick. Trotzdem kann das Gespenst nicht aufhören, es will sich weiter amüsieren. Wenn es gelangweilt ist von dem, was ich auf meinem Rechner mache, blockiert es Funktionen. Legt zum Beispiel gestern Abend den Browser lahm, um mich an einer Recherche zu hindern, die ich für jemanden aus Gefälligkeit machen wollte. Es blieb mir nichts anderes übrig, als abzuschalten. Heute Früh hat es dann geklappt. Gespenster sind keine Frühaufsteher. Nur mir war jetzt nicht nur der Abend gestern sondern der Morgen heute gleich mit verpfuscht, an dem ich etwas vorhatte, zu dem ich nun nicht gekommen bin. So schadet mir das Gespenst - nicht, wo es kann, aber es ist ihm gleichgültig, wenn es mir schadet. Dabei glaubt es, mir eine Hilfe zu sein mit seinen Verhinderungen und Meinungen, die es mit seinen Übergriffen zum Ausdruck bringt. Das Gespenst hat nämlich Meinungen. Es sind kleinmütige, duckmäuserische Meinungen, an denen zu erkennen ist, was für eine kleinmütige, duckmäuserische Person das Gespenst im Alltagsleben ist, wenn es sich nicht aufspielen kann mit seinen Hackertricks und frech aus dem Verborgenen agieren.

Inzwischen war ich einkaufen und habe vor dem Kühlregal bei Reichelt gehört, wie ein kleiner Junge seiner Mutter eine Frage stellte zu der Halloween Party morgen. - Morgen? - Ich den beiden hinterher: Ist heute Halloween oder morgen? - Morgen, sagt die Frau und der kleine Junge dann hinter mir her mit der Frage, ob ich auch eine Halloween Party mache. - Das heißt nun auch, dass ich mich verhört habe gestern. Denn Kathrin hat ganz bestimmt gesagt, dass Halloween immer am einunddreissigsten ist. So habe ich es korrigiert. Und der Blogeintrag hier steht nun nicht nur für mein Gequältsein durch das Gespenst, sondern auch für meine Dämlichkeit und die zeigt sich nicht nur in der der Halloween-Terminverwirrung, sondern es ist doch ganz klar so: ich habe das Gespenst dazu eingeladen, sich bei mir breitzumachen. 

Freitag, 7. September 2012

Seitenelement


Soll dieses Seitenelement wirklich von Ihrer Seite entfernt werden? fragt der Host.
Ja. Weg mit den beiden Links, von denen eins blockiert ist und nichts daran zu ändern durch Korrektur der falschen Schreibung.
Aber vorher noch ein Screenshot zur Erinnerung.


das ist soll sterben
Denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht? Drum besser wär´s, dass nichts entstünde?
Oder soll nur ein bestimmtes ist, das aktuelle ist sterben? Reden wir darüber.
Nein, dazu wird es nicht kommen. Mit mir redet niemand gerne. Es sei denn, ich stelle nur Fragen und beschränke mich aufs Zuhören.

Ich habe ein neues Seitenelement eingerichtet. Jetzt kommt ihr vom Blogrand wieder direkt zu Das Biest soll sterben. Dort ist übrigens - anders als in diesem Blog - die Kommentarfunktion aktiviert. Kein Kommentar (*) anklicken und ihr habt alles vor euch, was ihr braucht, um euch mitzuteilen. Ihr müsst ja nicht mit mir reden. Schreibt an den Text, und wenn ihr Glück habt, schreibt euch ein anderer Kommentar zurück. Ich werde mich bestimmt nicht einmischen. Und natürlich könnt ihr eure Kommentare auch anonym verfassen oder euch hinter einem schlecht erfundenen Alias verkriechen.

Das Wichtigste aber ist, dass das Link zu Das Biest soll sterben wieder funktioniert. Und morgen gibt es die Fotos, die ich von Evelyn Sommerhoff gemacht habe, als ich bei ihr war in ihrem Atelier in der Wilhelmstraße, um eine Arbeit von ihr für die Biest zu Biest-Galerie auszusuchen. Die gibt es dann auch noch: die Biest zu Biest-Galerie, diesmal mit einer Arbeit von Evelyn Sommerhoff.



(*) Kein Kommentar heißt, dass noch kein Kommentar geschrieben wurde, nicht, dass keine Kommentare geschrieben werden können. 

Donnerstag, 6. September 2012

Nachwort


Ausnahmsweise wünsche ich etwas, das ich geschrieben habe, nicht viele Leser. Siehe Vorwort und das ist keine Koketterie. Vier Teile, Collagen aus Texten, die entstanden sind im Juni, Juli, August. Ich habe beim Überarbeiten nur das Allernötigste getan, um sie lesbar zu machen. Weil ich ihre Stimmung und ihren Ton bewahren wollte. Vor allem aber, um mich nicht länger mit ihnen abgeben zu müssen.

Das Nachwort habe ich gestern erst formuliert. Ich verwende es zum Verlinken:

Es hätte allerdings auch sein können, dass der Mann der jungen Frau, die neben ihm auf dem Dach saß, mit einer weniger wichtigen Miene von seiner Beobachtung erzählt und vielleicht sogar dabei gelacht hätte. Dann hätte sie bestimmt auch gelacht. Beide hätten sie lachend zu mir hergeschaut und ich hätte auch gelacht. Wenn auch etwas verlegen, da ich wusste, was er der jungen Frau gerade von mir erzählt hatte. Um meine Verlegenheit zu überspielen, hätte ich dem Paar auf dem Dach zugewinkt und die beiden hätten zurückgewinkt. Jedenfalls wäre so eine ganz andere Geschichte daraus geworden. Oder auch keine.

Das Link leitet weiter zu Das Biest soll sterben, wo die vier Text-Collagen stehen. Im Moment funktioniert es. Das Link am Blogrand rechts, das zu Das Biest soll sterben weiterleitet, funktioniert im Moment nicht, weil es von einer außenstehenden Person mit einer falschen Schreibweise blockiert wird, ohne dass ich die Chance habe, korrigierend einzugreifen.

Donnerstag, 23. August 2012

Suchen&Entfernen


Wie ein alter Mann in kurzen Hosen, Basecap auf und mit freiem Oberkörper baue ich einen Stacheldrahtzaun um mein Anwesen und bin mir nicht sicher, dass es etwas nützen wird. Doch nichts soll unversucht bleiben. Die Software, die Baris (sprich: Barisch) mir auf den Stick kopiert hat, muss ausprobiert werden, obwohl ich bezweifle, dass mit diesen Allerweltsprogrammen den Hackern auf die Schliche zu kommen ist. Aber Baris ist der Erste, der eine Erklärung für den Schlamassel findet, den die Hacker angerichtet haben. Sie hat den Vorteil, dass alle Übergriffe mit ihr erklärt werden können, auch die, bei denen die Zuhörer gewöhnlich mit dem Kopf wackeln oder die Augen zusammenkneifen, wenn ich davon erzählte. Der Nachteil der Erklärung ist, dass sie letztlich nur beim alten Sony greift, das ich ohnehin perdu gegeben habe. So dass es am Ende so ist, wie Baris sagt: Es tut mir leid, dass ich dir nicht helfen konnte. Und nicht so, wie ich sage: Du hast mir doch geholfen. Du bist der Erste, der eine Erklärung gefunden hat. - Ich würde eben gerne, so schnell es geht, rauskommen aus der Nummer. Und dazu ist mir jede Abkürzung recht.


S&D, Search&Destroy ist der Namenszusatz einer Anti-Spy- und Malware-Software. Das klingt gut und es ist das, wovon ich träume. Während ich das tue, sitzt keine fünfzehn Meter von mir entfernt, doch meinen Blicken entzogen, ein etwa 48 Jahre alter Mann oder eine etwa 40 Jahre alte Frau vor einem Laptop und lacht sich schief über mich.

Samstag, 11. August 2012

Quälgeister


Übernahme des Textes, mit dem ich gestern den neuen Blog gestartet habe. Titel des Blogs aus verschiedenen Gründen einfach nur mein Nachname: gensheimer. - Titel des Postings geändert., weil Anonym gab es schon mal in BzB.

Und wenn ich mich auf den Kopf stelle, ich komme nicht rein bei  SkyDrive, dem Microsoft-Cloud-Dienst, wo ich 20 Gigabyte Speicherplatz habe und gleich die Fotos der letzten vierzehn Tage hochladen möchte. E-Mail-Adresse, das Passwort, verdammt, so viel kann ich doch nicht falsch machen. Aber bei jedem Versuch wieder die Fehlermeldung. Ich gebe auf und ahne schon was. Zehn Minuten später versuche ich es noch mal, jetzt klappt es. Die Demonstration beendet. Sie haben es mir gezeigt, dass sie immer noch da sind. Dass ich nur noch mit Kabelverbindung ins Internet gehe, den schönen neuen roten Router habe, das sind alles keine Hindernisse für sie. Und sie wissen, was sie tun. Einerseits. Der Angriff war so gewählt, dass ich nun nicht sagen kann, das war es: jetzt ist die Grenze überschritten, jetzt gehe ich zur Polizei. Denn könnte es nicht auch eine vorübergehende Störung des Dienstes gewesen sein, was da passiert ist? Das hat es zwar noch nie gegeben, diese Möglichkeit würden die Beamten mir aber entgegenhalten und ich müsste zugeben, dass alles ein erstes Mal hat. Also muss ich abwarten, bis es wieder zu einem Angriff kommt, der handfest und schwerwiegend genug ist für eine Strafanzeige. Und bis dahin mache ich mir meinen Ruf kaputt, weil ich immer weiter schreiben muss über diese lästige Geschichte, die mir niemand so richtig glaubt oder die zumindest für übertrieben gehalten wird, so wie ich sie darstelle. Das kann ich nun aber auch nicht ändern, sage ich zu Uliane, als sie mir zu verstehen gibt, dass selbst sie als Fan des Blogs Mühe hat, mich ernst zu nehmen bei dem Hackerthema. Ich erzähle ihr darauf, wie mein Schutzmann die Geschichte aufgenommen hat, der sie sich gleich zweimal anhören musste, einmal in der Version für Polizisten, beim zweiten Mal mit allen haarsträubenden Details aus meinem privaten Leben und dem privaten Leben der beiden Hacker-Personen. Weder bei der ersten Fassung noch der zweiten hat er den geringsten Zweifel geäußert an der Plausibilität. Und weißt du warum, Uliane? Weil für ihn kriminelles Verhalten nichts Ungewöhnliches ist und weil er das nicht zum ersten Mal hört, dass ganz biedere Leute Sachen machen, die man ihnen nie zutrauen würde. Und da können die noch so hochdekoriert sein akademisch, auf ihre Intelligenz sollte man dann nicht mehr zählen, weil sie wie jeder kleine Ganove auch in einen Sog hinein geraten, wo sie gar nicht mehr nachdenken über das, was sie machen. Weil es zu verführerisch ist, aus dem Verborgenen heraus zu agieren und sich  an der Ohnmacht des Opfers aufzugeilen. Es rumzuschubsen, zu mobben, den inneren Quälgeist auszuleben. Anonym, aus einem sicheren Versteck heraus, ohne den geringsten Aufwand von Mut. Und das alles nur zum Preis einer Internet-Flatrate. Hey! 

Wenn jemand einmal mit so etwas angefangen hat, dann hört der nicht von alleine wieder auf, sagt mein Polizist. 

Mittwoch, 1. August 2012

Zauberberg



Eisenacher, Nähe Motzstraße.


Auf dem Weg in die Tauentzien zu Saturn, um mein Samsung-Notebook vom Werkstatt-Service abzuholen, und ich feixe in mich hinein, weil ich denke, Tod in Venedig wäre in diesem Kiez der lebensnähere Namen für einen Friseurladen mit literarischem Ehrgeiz.


Ein Mal Software-Neuinstallation (Recovery) kostet 59 Euro 90. Und nein, das hätte ich alleine nicht hingekriegt, alle Treiber zu beschaffen und aufzuspielen, ich hätte die Mithilfe von jemandem gebraucht, der sie für mich runterlädt, und alleine schon die Zeit, die es gedauert hätte, um die passenden Treiber herauszusuchen, dazu noch die Download-Zeit, weil es geht nicht nur um drei, vier Treiber - nein, es war besser, Geld dafür zu bezahlen. Im Preis inbegriffen eine schlechte Nachricht und ein guter Rat: Ihr DVD-Laufwerk ist defekt. Aber lassen Sie es nicht reparieren. Kostet über 100 Euro. Lohnt sich nicht. Kaufen Sie sich ein externes Laufwerk. Kostet 25 bis 30 Euro. Und die Rechnungen schicken Sie dann an Ihre Hacker. - Nein, das hat er nicht gesagt. Aber es ist schon so, dass das Laufwerk auch auf deren Kappe geht (auf die Kappe der Frau von den beiden), weil es nicht dafür gemacht ist, dass es von mir gestartet und zugleich von außerhalb, von einem Remote-Desktop blockiert oder ausgebremst wird, weil die Person an dem Remote-Desktop einen Film nicht mag und verhindern will, dass ich ihn sehe. So ging es hier zu. Auf meinem Zauberberg.

Dienstag, 31. Juli 2012

Kriminelles Element



Der gehackte Router. Zu resetten, aber so manipuliert, dass er nicht mehr neu konfigurierbar ist. Die Frau im Telekomladen in der Bundesallee fragt mich, ob ich schon den Stecker gezogen hätte. Ich antworte, dass ich momentan doch sowieso keinen Zugang zum Internet habe. Sie: Ich meine den Stromstecker. - Rätselhafte Aussage, über die ich lieber nicht nachdenke, obwohl sich mit ihr viel Rätselhaftes aus den letzten Jahren erklären ließe.

Keine Post von der Farm der Tiere. War eine blöde Idee. Und die Geschichte von den Hunden Capo (Kopf) und Codo (Schwanz) und dem jungen Schwein, das mit ihnen zusammengelebt und sich verhalten hat wie ein Hund, die habe ich, glaube ich, ohnehin schon einmal erzählt im Blog.  

Den Blog schreibe ich weiter, obwohl ich kein gutes Gefühl dabei habe. Es ist wie  in einer Wohnung zu leben, in die eingebrochen worden ist, und weil die Diebe nichts gefunden haben, das ihnen wert war, es zu stehlen, haben sie aus Verärgerung einen dicken Scheißhaufen in die Mitte des Wohnzimmers gesetzt (*). Wobei der Vergleich insofern nicht ganz zutreffend ist, als die Einbrecher in meinem Fall sich immer noch bei mir rumtreiben, da sie mein Google-Passwort haben. - Und warum änderst du es dann nicht? - Weil sie es mitkriegen, wenn ich das tue. 

(*) Das ist tatsächlich ein Brauch bei professionellen Wohnungseinbrechern. Deshalb wird empfohlen, immer mindestens einen 50-Euro-Schein offen herumliegen zu lassen. um zu verhindern, dass die Diebe einem in die Wohnung scheißen, wenn sie nichts zum Mitnehmen finden. 

Sonntag, 29. Juli 2012

Verhunzt





Ab Montag hat die Bibliothek in der Hauptstraße für vier Wochen geschlossen. 





Den Text Zwangspause, der ursprünglich hier stand, archiviere ich in Das innere Biest. Statt Zwangspause Notpgrogramm mit Fotos. Die sind nicht so leicht zu verhunzen.

Samstag, 28. Juli 2012

Nazi-Jojo


Stadtbibliothek. Wie an jedem Tag seit Dienstag bin ich hier, um meinen Blog zu bearbeiten, und heute hat einer der Hacker offenbar frei und damit Zeit, um mit mir Jojo zu spielen. Wie kann er das? Er hat mein Google-Passwort, das auch das Passwort meines Blog-Hosts ist. Und während ich hier eingeloggt bin in die Benutzeroberfläche, ist er es auch und kann mit mir Jojo spielen.

Ich will das Posting von gestern bearbeiten und es geht um die Stelle:
Louis-Ferdinand Céline war ein Antisemit und hat mit den Nazis kollaboriert, aber mit Reise ans Ende der Nacht  einen der wichtigsten Romane des 20. Jahrhunderts geschrieben, sage ich. Und Emil Nolde wollte ein Nazi sein und dann haben die Nazis seine Kunst als entartet verboten ... 

Eben war noch alles da: die Nazis, mit denen Céline kollaboriert hat. Der Nazi, der Nolde sein wollte und die Nazis, die seine Kunst als entartet verboten haben. Dann setze ich unten die ©-Zeichen ein, die gestern nicht richtig wiedergegeben worden sind, drücke die Veröffentlichen-Taste und von den Nazis Célines ist auf einmal nur noch ein s übrig, vom Nazi, der Nolde sein wollte, gar nichts mehr und von den Nazis, die seine Kunst verboten haben ist wiederum nur ein s übrig:
Louis-Ferdinand Céline war ein Antisemit und hat mit den s kollaboriert, aber mit Reise ans Ende der Nacht  einen der wichtigsten Romane des 20. Jahrhunderts geschrieben, sage ich. Und Emil Nolde wollte ein sein und dann haben die s seine Kunst als entartet verboten ... 
Ich korrigiere das, gebe wieder den Veröffentlichen-Befehl ein und sehe darauf in der Blog-Anzeige wieder die gleichen Auslassungen. Ich wiederhole den Vorgang, mit dem gleichen Ergebnis. Ich schreibe diesen Blogeintrag. Danach werde ich noch einen Versuch machen, die Auslassungen zu korrigieren. Misslingt er, weil der Hacker es will, lasse ich es stehen, wie es ist. Der gerade an dieser Stelle (was Angela über Nolde sagt) so interessante Text ist damit verhunzt. Es ist nicht das erste Mal, dass der  Hacker (der von beiden, der der Mann ist) etwas Gelungenes zu verhunzen versucht. Schwer, den Mann nicht als Arschloch zu bezeichnen. Aber den Blogeintrag nenne ich Nazi-Jojo.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Datenkorruption


Das alte Notebook von Bernd ist angekommen in meiner gestörten Welt. Gestern hat es zuverlässig alles gemacht, was ich wollte. Heute komme ich nicht mehr ins Internet, und wenn ich Word starte, werden gleich drei Fesnster geöffnet und in einem von ihnen erscheint die Meldung: Datenkorruption. Es drohe der Verlust meiner Daten. Ob ich wenigstens einen Teil davon retten will? Ich schließe diese Datei, in die ich noch gar keine Daten eingegeben habe. Datenkorruption ist gut. Sehe ich zum ersten Mal das Wort und die Fehlermeldung. Dass drei Dateien geöffnet werden beim Starten von Word habe ich auch noch nicht erlebt. Dass zwei Fenster aufgehen beim Start, das ist mir allerdings bekannt. Daran habe ich in der Vergangenheit jedes Mal bemerkt, dass einer der beiden Hacker zugeschaltet ist. Zur Erinnerung: Die beiden, eine Frau und ein Mann. Dass die Frau bei mir eingehackt war, hat mir lange Zeit gefallen, weil mir alles an ihr gefallen hat und weil es doch auch schmeichelhaft ist, dass sich eine junge Frau so sehr interessiert für mich, dass sie in meinen Rechner eindringt. Nur Türeintreten vor Interesse oder Begehren wäre noch eins drüber gewesen, habe ich gedacht und in meiner Selbstgefälligkeit missverstanden, was tatsächlich vorgeht. Jetzt weiß ich es besser. Es geht gar nicht um mich. Es ist nie um mich gegangen.

Von wegen nur Türeintreten wäre noch eins drüber. Anruf eines Freundes. Er hat nachgedacht: Vielleicht hat sie sich bedrängt gefühlt von deinem Interesse an ihr und vielleicht ist sie da ja vorbelastet und besonders empfindlich, könnte er sich vorstellen. – Und warum hackt sie sich dann bei mir ein? – Na, um dich spüren zu lassen, wie das ist, von jemandem anderen so in die Enge getrieben zu werden. – Nachdem sie  meine Aufdringlichkeit erlebt hat, erteilt sie mir nun schon im vierten Jahr diese Lektion? – Könnte doch sein. – Ja, aber nur dann, wenn ich aufdringlich gewesen wäre. Es ist eine der Pointen meiner Contessa-Geschichte und ein Grund für ihren grotesken Verlauf, dass ich das Gegenteil von aufdringlich war. So richtig überzeugt den Freund das nicht und ich erkenne, dass er nicht als Einziger so denken wird. Das muss ich berücksichtigen, wenn ich die tatsächliche und ganze Geschichte erzähle. 

Dass ich das Gegenteil von aufdringlich war, habe ich an zwei Episoden gezeigt, die ich in der Wiedergabe des Gesprächs weggelassen habe. Die zwei Episoden sind nachzulesen in Brief 1, 2, 3. Im Grunde genommen geht es in dem ganzen Brief nur um meine mangelnde Aufdringlichkeit.

Dienstag, 24. Juli 2012

Scheißgeschichte


So geht es auch: Ein Programm besorgt, um die Festplatte nach dem Formatieren vollständig zu löschen, mir eine CD zur Neuinstallation des Betriebssystems beschafft (*), mich beim Frühstücken schon darauf gefreut,  gleich  auf dem Sony Laptop format c: einzugeben und es damit von der Schadsoftware zu befreien, mit der sich die Hacker bei mir eingeschlichen haben. Frohgemut den Rechner eingeschaltet – und kein Mucks. Die Einschalttaste rastet nicht ein. Schalter kaputt? Rechner kaputt? Was weiß ich. Rechner tot, damit allerdings auch dem Zugriff der Hacker entzogen. So weit bin ich inzwischen: Alles ist gut, was mich befreit von der ekligen Übergriffigkeit der beiden Hacker, mit der ich es so lange nun schon zu tun habe und – mein schwerer Fehler: zu lange habe ich es hingenommen, was sie getrieben haben auf meinen Rechnern, keinen Schaden angerichtet, nur genervt und gepiesackt haben sie mich wie Kinder, die einem alten Mann Streiche spielen und ihren Spaß haben sie daran, wie er sich ärgert, und irgendwann werden sie schon genug davon haben. So habe ich es gesehen. Aber so ist es nicht gekommen. Sie hören einfach nicht auf. 

Zwei Hacker: Eine Frau, sie seit mehr als drei Jahren eingehackt, wahrscheinlich seit viel mehr als drei Jahren. Ein Mann, seit etwa zwei Jahren eingehackt. Beide haben unterschiedliche Motive, aber derzeit haben sie ein Ziel: Mich einzuschüchtern. Mich abzubringen von dem Plan, die Geschichte ihres Eingehacktseins und damit zugleich auch die tatsächliche und ganze Geschichte der Contessa zu erzählen. Weil sie ihnen peinlich ist. weil sie nicht so dastehen wollen vor anderen, weil sie von anderen nur so gesehen werden wollen, wie sie selbst sich sehen. Aber statt nun die weiße Fahne zu hissen, sich zurückzuziehen und mir keinen weiteren Stoff mehr zu liefern, drohen sie mir, versuchen sie mich zu nötigen und zu erpressen, demonstrieren sie mir inzwischen nahezu täglich, welchen Schaden sie mir zufügen können: zum Beispiel indem sie mich bei meinem Google-Account, der auch mein Blog-Account ist, abmelden und das Passwort ändern, so dass ich nicht mehr an meinen Blog rankomme. – Und warum schenke ich ihnen dann nicht die Geschichte, warum provoziere ich sie damit? Ist diese Geschichte es denn wert, dass ich damit meinen Blog gefährde? – Antwort: der Blog ist nichts mehr wert, wenn er von der Gnade und der Willkür dieser zwei Leute abhängt.

Das Sony Laptop habe ich zu dem Reparaturladen in der Martin-Luther-Straße gebracht, wo sie zunächst einmal unentgeltlich herausfinden, was defekt ist. Das hier schreibe ich auf einem mehr als zehn Jahre alten Rechner, den mir der gute Bernd (Hallenbad) überlassen hat. Bleibt mein Samsung Laptop, an dem ich jeden Abend meine Blogeinträge editiere. Wie sehr das von den Hackern kontrolliert wird, haben sie mir gestern Abend vorgeführt, als es mir nicht möglich war, auf die Google-Suche zuzugreifen. Ich werde das Samsung erst wieder nutzen, wenn ich gemacht habe, was ich heute mit dem Sony machen wollte: Festplatte vollständig löschen, Betriebssystem neu installieren. Das auch die Bedingung, um von den IT-Experten der Kripo Hilfe zu bekommen. Die Kavallerie reitet erst, wenn ich alles getan habe, um die Hacker loszuwerden, und sie dann immer noch da sind. Das ist es, was man mir gesagt hat letzte Woche. Das ziehe ich jetzt durch. Von mir aus muss die Kavallerie nicht reiten. Zu erzählen, was ich mit den beiden Hackern erlebt habe, davon werde ich mich allerdings nicht abbringen lassen. Es ist eine Scheißgeschichte, es ist keine Freude, sie zu schreiben, ich weiß auch noch gar nicht wie und neulich habe ich mal gedacht, dass ich mir das als Großzügigkeit mir selbst gegenüber gönnen sollte, die Scheiße, die ich erlebt habe, nicht noch einmal zu erleben, indem ich sie mir schreibend vergegenwärtige. Aber vielleicht kann ich die Geschichte so schreiben, dass es am Ende gut war, die Scheiße erlebt zu haben, weil es sonst diese Geschichte nicht gegeben hätte. Die für mich typische überambitionierte Selbstbesprechung. Am Ende mehr hinderlich als hilfreich und auch nicht der Grund, warum ich an dem Plan festhalte. Der Grund ist: wenn die beiden Hacker mit einer solchen Energie mich daran hindern wollen, die Geschichte zu schreiben, kann das nur heißen, dass an dieser Scheißgeschichte etwas dran ist, was auf keinen Fall verschwiegen werden darf. 

(*) Bei der Inbetriebnahme damals versäumt, die empfohlenen Sicherheitskopien der auf der Festplatte installierten System- und Anwendungssoftware zu machen.